Aufbau organisationseigenes Change Controlling

  • Ein organisationseigenes Change Controlling ist mehr als nur die Steuerung von Veränderungen. Ein organisationseigenes Change Controlling ist vor allem eine Kritik an der gängigen Unter­nehmens­be­ra­tungs­praxis, die nicht sonderlich nachhaltig ist. Hauptursache hierfür ist, dass Unternehmensberater gerufen werden, wenn im Unternehmen was nicht stimmt, aber eigentlich eine Veränderung der Organisation notwendig wäre. Die Veränderung kann aber nur stattfinden, wenn die betreffende Organisation diese selbst trägt und nicht extern Absolution erteilt bekommt, um dann wieder in “alte Organisationsmuster” zurückzufallen.
  • Um dies zu erreichen, beinhaltet der Aufbau eines Change Controllings entsprechende Qualifizierungsmaßnahmen, die Ihre Organisation in die Lage versetzen, einen kontinuierlichen Ver­ände­rungsprozess selbst zu managen. claret clover als externer Dienstleister übernimmt hierbei nur die Rolle, den Wandel in Ihrer Organisation anzustoßen, fungiert also als Enabler.
  • Über einen Zeitraum von 6 bis 8 Wochen wird in Ihrer Organisation eine bestimmte Anzahl von Personen zu Change Controllern ausgebildet. Die Ausbildung ist darauf ausgelegt, in diesem Zeitraum ca. 50% der Arbeitszeit zu beanspruchen. Die Ausbildung erfolgt nicht anhand abstrakter Sachverhalte, sondern direkt in Ihrem Umfeld, als Training-on-the-Job. Die Arbeitsergebnisse der Ausbildung sind somit schon die ersten Arbeiten im Change Controlling. Die Ausbildung umfasst neben Methoden- und Tool-Schulung u.a. auch Einführungen in Projektmanagement oder Moderations- und Präsentationstechniken.
  • Der Aufbau eines Change Controlling erfolgt zum Festpreis. Die Mitarbeiterqualifizierung vermittelt auch die Nutzung der PLU-Chaining-Methode zur Geschäftsprozessdefinition. Ferner enthält der Aufbau des Change Controlling auch die Bereitstellung des Change-Controlling-Tools threec. Nach dem beschriebenen Training-on-the-Job erfolgt dann noch eine Qualitätssicherung der ersten eigenen Arbeiten Ihrer Change Controller durch Prozess-Reviews.
  • Der Aufbau eines Change Controlling versetzt Ihre Organisation in die Lage, kontinuierlich den erforderlichen Veränderungsprozess voranzubringen, indem Sie die Veränderung selbst steuern. Neue Produkte, neue Geschäftsbereiche, neue Anforderungen, neue Systeme oder Anpassungen der Aufbau- und Ablauforganisation können Sie dann in Eigenregie umsetzen. Die Kosten für den Aufbau des organisationseigenen Change Controlling liegen dabei unter den Lizenzkosten marktüblicher Geschäftsprozessmanagement-Tools und unter den Beraterkosten für die Realisierung entsprechender Geschäftsprozessarbeiten durch externe Dienstleister.

Das beim Aufbau Ihres organisationseigenen Change Controlling eingesetzte Tool threec orientiert sich am Vorgehen in der betrieblichen Praxis (Change Control Model) und vereint die Erfahrung aus 20 Jahren Geschäftsprozessmanagement. Somit ist threec hierfür das Werkzeug erster Wahl.

Der Bedarf

Der kontinuierlichste Veränderungstreiber ist die Organisations­entwicklung. Obwohl eigentlich klar ist, dass Organisationen sich ständig weiterentwickeln, ist dies in der unternehmerischen Praxis leider oftmals ein nahezu ungesteuerter Prozess, bei dem zu viel dem Zufall überlassen wird. Selbstverständlich dürfen Vielfältigkeit und ein Stück weit auch gelebte Kreativität nicht verloren gehen. Aber im Sinne einer strategischen Weiterentwicklung sollten stets die Folgen einer Veränderung absehbar sein, damit eine Organisation sich zwar “bunt”, aber trotzdem in die richtige Richtung entwickelt.

Aber warum befinden sich die meisten Organisationen im “Veränderungsblindflug”? Dies liegt an einer nicht existierenden, unzureichenden oder unpassenden Dokumentation der Geschäfts-prozesse. Dass eine nicht existierende Dokumentation den Blindflug herausfordert, ist offensichtlich. Eine unzureichende Dokumentation bildet u.a. eine prosaische Geschäftsprozessbeschreibung – mit der Konsequenz, dass eine strukturierte Analyse nicht möglich ist. Eine unpassende Dokumentation ist leicht daran zu erkennen, dass innerhalb der Organisation Methoden- und Abbildungsdiskussionen geführt werden oder die Dokumentation keinen bindenden Charakter aufweist und somit die erforderliche Zweckmäßigkeit nicht gegeben sein kann.

Aber auch bei Vorhandensein einer Dokumentation müssen auf dieser Basis mögliche Veränderungen bewertet und gesteuert werden, d.h. ein Change Controlling innerhalb der Organisation muss diese Aufgabe auch wahrnehmen, was in den meisten Unternehmen jedoch nicht existiert.