[Spezifikation] ››› Organisationsentwicklung

1. Im ersten Schritt werden die organisatorischen Abläufe identifiziert, die durch das neue Produkt, die neue Technologie oder durch das neue Konzept anzupassen sind bzw. die bisher in der Organisation nicht umgesetzt wurden, aber durch das neue Produkt, die neue Technologie oder durch das neue Konzept zukünftig zu realisieren sind. Für die betroffenen fachlichen Abläufe werden die Prozessbeteiligten ermittelt.

 

2. Mit den jeweils involvierten Prozessbeteiligten werden die anzupassenden bzw. neu umzusetzenden organisatorischen Abläufe und deren fachliche Notwendigkeit abgebildet – toolgestützt mittels des Change Control Centers (threec). Hierbei wird auf bestehende Dokumentationen zurückgegriffen und über ein langjährig erprobtes Workshop-Verfahren die erforderlichen Informationen erfasst. Falls möglich, kommen hier Referenzprozesse zum Einsatz, beispielsweise beim Aufbau eines Ressourcenmanagements oder bei der Einführung eines Project Management Office (PMO). Die Vorteile der Nutzung von Referenzprozessen ergeben sich für Bestandsprozesse durch den Einsatz von Best-Practice-Definitionen und für neu zu realisierende Abläufe durch eine beschleunigte Definition gegenüber dem Start “auf der grünen Wiese”.

 

3. Im nächsten Schritt werden die zuvor dezentral erfassten Geschäftsprozesse mit allen Prozessbeteiligten “am runden Tisch” abgestimmt. Im Rahmen der Abstimmung werden alle zu detaillierenden Aktivitäten identifiziert, also die Aktivitäten in den fachlichen Abläufen, die im Sinne der Organisationsentwicklung anzupassen oder neu zu spezifizieren sind. Die hieraus resultierende Aktivitätenliste betrifft vorrangig Bestandsprozesse, insofern Prozessaktivitäten, die auch nach der Umstellung unverändert weitergeführt werden können, auch nicht detailliert werden müssen.

 

4. Jeweils in Gruppen von Prozessbeteiligten gleicher Rolle werden die relevanten Aktivitäten ausspezifiziert. Hierzu werden die zu realisierenden Arbeitsprozesse sowie die erforderliche Ressourcenunterstützung (Arbeitsmittel, Infrastruktur und IT-Systeme) definiert. Im Bedarfsfall können hier auch Anforderungen an bestehende oder neu einzuführende Systeme berücksichtigt werden.

 

5. Nach der Definition der relevanten Arbeitsprozesse erfolgt eine zweite Abstimmungsrunde mit allen Prozessbeteiligten. Hier werden die zuvor in den Gruppen der Prozessbeteiligten gleicher Rolle definierten Arbeitsprozesse den anderen Gruppen vorgestellt. Hierdurch erfolgt neben dem Wissenstransfer zwischen den Gruppen eine Harmonisierung der Ressourcennutzung insofern konkurrierende Ressourcennutzung abzustimmen ist. Durch eine Betrachtung der mit der Ressourcennutzung verbundenen Kosten können die mit der Einführung neuer Produkte, Technologien oder Konzepte verbundenen Kosten bewertet werden.

 

6. Abschließend erfolgt durch Reports die Dokumentation der Geschäfts- und Arbeitsprozesse nach der Einführung des neuen Produkts, der neuen Technologie oder des neuen Konzepts. Zusätzlich können noch rollenbasiert Anforderungsprofile und Schulungskonzepte abgeleitet werden.

 

Der Service ‘Organisationsentwicklung’ dokumentiert die mit der Einführung neuer Produkte, Technologien und Konzepte verbundenen Änderungen in den Geschäftsprozessen, der Arbeitsweise der betroffenen Mitarbeiter und der Ressourcennutzung. Hierdurch lassen sich die Folgen der Umstellung bereits im Voraus aufzeigen. Auf diese Weise kann eine Organisationsentwicklung angestoßen werden, die die Änderungen zur Einführung neuer Produkte, Technologien und Konzepte steuert.

 

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[Bedarf] ››› Organisationsentwicklung

Neue Technologien, neue Produkte, neue Konzepte – Ihre Organisation muss sich ständig weiterentwickeln. Jede Weiterentwicklung bedeutet für Ihre Organisation aber auch Veränderung. Somit wird hierdurch der zwingendste Veränderungstreiber für Ihre Organisation beschrieben.

Da die mit jeder Weiterentwicklung verbundene Veränderung Ihre Organisation belastet, sind damit auch Risiken verbunden. Die Belastung Ihrer Organisation darf daher keine weiche, unkalkulierbare Größe sein, da sonst die Einführung neuer Produkte, Konzepte oder Technologien scheitern kann. Oder wenn Mitarbeiter die mit der Weiterentwicklung verbundene Veränderung nicht mittragen oder als Organisation einfach überfordert werden, muss dies im Nachgang korrigiert werden, was sich stets nachteilig auswirkt.

Also ist die Herausforderung bei der Einführung neuer Produkte, Konzepte und Technologien stets die damit verbundene Veränderung im Voraus zu kennen und steuern zu können. Der Service ‘Organisationsentwicklung’ liefert hierfür das erforderliche Rüstzeug. Durch die strukturierte Abbildung der erforderlichen Anpassung von Ablauf- und Aufbauorganisation kann Ihre Organisation den Veränderungsprozess kontrolliert durchlaufen. Zudem betrachtet der Service ‘Organisationsentwicklung’ stets Kosten und Nutzen der Weiterentwicklung sowie den Zustand Ihrer Organisation und den Faktor Mensch … und verliert dabei nie den Bezug zum Geschäftszweck.

 

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